CONGO CALLING

MittDOKs mit Gespräch, am 18.09. um 19 Uhr


Aktuell sind alle Plätze reserviert/ verkauft. Chance auf nicht abgeholte Karten gibts am 18.09. an der Abendkasse!


Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanisch-französischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und seine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven für sich. Die Belgierin Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft. Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?
 

Anschließend Filmgespräch mit

Stephan Hilpert
studierte Dokumentarfilmregie an der HFF München und promovierte in Filmwissenschaften an der University of Cambridge. CONGO CALLING ist sein HFF-Abschlussfilm.

Barbara Off
Projektleitung DOK.network Africa, Afrikaschwerpunkt des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München.

Kooperationspartner:
Evangelische Stadtakademie München, DOK.fest München,
Museum Fünf Kontinente, Petra-Kelly-Stiftung

Congo Calling im Monopol